Samstag, 4. Februar 2012
blood, sweat, no tears
wenn aufgeben keine option ist weil man so weit von der zivilisation entfert ist dass man sonst einfach dort sterben würde dann ist man wahrscheinlich zwischen sen monorom und ban lung in ostkambodscha unterwegs!!!!
der heutige tag hat uns off road einiges abverlangt. was zuerst dirtroad war wurde zu tiefem feinen sand in einer 35 grad heissen steppe durch die allein wir uns 7!! stunden quälen mussten. nachdem man sein bike das x-te mal aufgehioben hat, der schweiss aus dem helm rausrinnt, und die schmerzen der leichten verletzungen und blasen immer größer werden, hat man kaum noch kraft den startknopf der maschine zu drücken. wir sind heute durch brennende urwälder, ausgetrocknete flussbetten und dòrfer von eingeborenen gefahren - es war schön und aufregend aber hart, hart, hart!!! die kleinen unfälle haben wir gut weggesteckt.
ohne staubtücher und trinksysteme wäre det heutige tag wohl nicht durchführbar gewesen und navigieren sah so aus, dass wir uns nach kuhspuren, kompass und einheimischen orientiert haben. man muss sich das so vorstellen, dass es dort absolut NICHTS gibt - keine autos, keine menschen, keine häuser.... auf den dirtroads haben wir viel staub gefressen und dementsprechen ROT (vom sand) ist auch alles - das gewand bis in die unterhosen, die ausrüstung, der körper bis in die nasen-und ohrenlöcher.
Sen Monorom - Ban Lung: 198 km, 9,5 h
eine sonderprüfung an die laotische grenze werden wir morgen ausfallen lassen - das wäre wohl zu viel für uns . wir fahren morgen an den mekong nach stung treng.
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